Dawson City – Whitehorse – (Anchorage) - Zürich – (bis zum Umfallen)
14.09.2005
Der Kreis schliesst sich wieder! Wir sind zurück in der Schweiz und der Satz von unserer ersten Ferienberichtseite stimmt in umgekehrter Richtung. ...die grösste Schwierigkeit im Moment ist, dass unser Körper auf Yukon-Zeit eingestellt ist und jetzt eigentlich nur schlafen will... Wir versuchen also wieder wach zu bleiben bis es Abend wird. Eine gute Gelegenheit uns und euch nochmals zu den letzten Tagen mitzunehmen.
Bevor wir Dawson verlassen haben, mussten wir natürlich noch an den Bonanza Creek. Den Ort, an dem das erste Gold gefunden wurde. Kaum zu glauben, was die Menschheit mit diesem Tal gemacht hat. Es wurde buchstäblich mehrfach umgegraben und sieht dementsprechend aus. Noch immer gibt es Leute, die dort Gold suchen und gemäss einem Ladenbesitzer, den wir gefragt haben, auch noch finden.
Unsere Reise führte dann endgültig zurück an unseren Ausgangspunkt. Dabei war für uns nochmals richtiges „Alaskasfeeling“ angesagt. Wir übernachteten an einem wirklich abgelegenen Ort. Keine Menschenseele weit und breit. In der Nacht und am Morgen hörten wir die Wölfe heulen und anderen Tiere, die sich an dem dortigen See aufhielten. Es war gleichzeitig faszinieren und ungewohnt, nur die Natur zu hören.
Auf unserer letzten Strecke nach Whitehorse genossen wir nochmals die sagenhaften Herbstwälder. Kaum zu glauben, wie sie sich in diesen drei Wochen verändert haben. Als wir dann in Whitehorse ankamen waren wir überrascht, dass wir eine Stadt mit viel Verkehr und Betrieb vorfanden. So schnell ändert sich die Sicht. Vor drei Wochen haben wir diese Stadt noch als Kaff empfunden, jetzt kommt sie uns schon sehr geschäftig, gross und betriebsam vor.
Und dann war da noch unsere Heimreise. Wir flogen über die Arktis und genossen ungewohnte Blicke auf Berge und Eis unter uns. Die Kälte war schon vom Hinunterschauen fast spürbar. Etwas was wir beide so noch nie gesehen haben und irgendwie zu unseren Alaskaferien passte.
Das waren sie also unsere Ferien. Oder nein, wir wollen euch noch sagen, was diese 3 Wochen Alaska/Yukon sonst noch für uns waren:
4254 Autokilometer
2181 Fotos
ca. 980 Liter Benzin
ca. 60-65 Stunden reine Fahrzeit
9 Grenzübertritte
5 mal Brotbacken mit ca. 3.1 Kg Mehl
3 Boxen Nescafé
1x auswärts essen
0 SMS und Natelzeit
0 Minuten Sport (kaum zu glauben)!!
oder
2181 Fotos
ca. 980 Liter Benzin
ca. 60-65 Stunden reine Fahrzeit
9 Grenzübertritte
5 mal Brotbacken mit ca. 3.1 Kg Mehl
3 Boxen Nescafé
1x auswärts essen
0 SMS und Natelzeit
0 Minuten Sport (kaum zu glauben)!!
ein Besuch bei Santa Claus, einem Ort, an dem das ganze Jahr Weihnachten ist
Bewohner von Alaska beim Fischen und Campen am Meer
Kilometerlange Waldgebiete, in denen zu verschiedensten Zeiten Waldbrände gewütet haben und in denen man nur abgebrannte Bäume und langsam neu entstehendes Leben sieht
Verlassene, eingefallene, geschichtsträchtige Goldmienen und Häuser
Tankstellen im Niemandsland
Skurrilitäten in verschiedenster Form
Und, und und...
...ja, auch noch dies. Christa geniesst es in der Schweiz wieder mit einem T-Shirt rum laufen zu können und nicht mehr drei Faserpelzschichten plus Jacke und zwei Paar Socken tragen zu müssen. Marc kann darüber nur schmunzeln. Er hat beim Packen für die Rückreise mit Erstaunen festgestellt, dass er ja noch viele warme Wintersachen dabei gehabt hätte und diese weder gebraucht noch vermisst hatte...
Herzlichen Dank allen die uns auf dieser Reise begleitet haben. Es hat uns Spass gemacht diese Seiten zu erstellen, euch ein wenig mitzunehmen und es war schön, auch in Alaska von euch zu hören.
Übrigens haben wir manchmal an den aussergewöhnlichsten Orten einen Wirelessanschluss gefunden, um unsere Mails runter zu laden, oder die Homepageseiten aufs Netz zu bringen. Z.B. hier in einem abgelegenen Waldstück bei einer Hütte!!
Unsere Homepage wird weiter in Bearbeitung sein (es gibt da z.B. ja noch die Rubrik „Projekte“) und wir freuen uns, wenn ihr sie auch weiterhin besucht.
...ja, auch noch dies. Christa geniesst es in der Schweiz wieder mit einem T-Shirt rum laufen zu können und nicht mehr drei Faserpelzschichten plus Jacke und zwei Paar Socken tragen zu müssen. Marc kann darüber nur schmunzeln. Er hat beim Packen für die Rückreise mit Erstaunen festgestellt, dass er ja noch viele warme Wintersachen dabei gehabt hätte und diese weder gebraucht noch vermisst hatte...
Herzlichen Dank allen die uns auf dieser Reise begleitet haben. Es hat uns Spass gemacht diese Seiten zu erstellen, euch ein wenig mitzunehmen und es war schön, auch in Alaska von euch zu hören.
Übrigens haben wir manchmal an den aussergewöhnlichsten Orten einen Wirelessanschluss gefunden, um unsere Mails runter zu laden, oder die Homepageseiten aufs Netz zu bringen. Z.B. hier in einem abgelegenen Waldstück bei einer Hütte!!
Unsere Homepage wird weiter in Bearbeitung sein (es gibt da z.B. ja noch die Rubrik „Projekte“) und wir freuen uns, wenn ihr sie auch weiterhin besucht.

